Endoskopie allgemein

In unserer Praxis werden ca. 3300 Endoskopien pro Jahr durchgeführt.

Dafür verwenden wir modernste hochauflösendende Videoendoskope der Firma Pentax, die auch über eine Farbfunktion (iscan) verfügen durch die eine weitere Verbesserung der Darstellung kleinster Veränderungen gelingt.

Ein Endoskop, mit zwei Mundstücken, die bei der Magenspiegelung verwendet werden.

Bei einer Endoskopie werden mit einem Endoskop,
das eine Videokamera und eine Lichtquelle besitzt, Hohlorgane des Körpers wie der Magen- Darmtrakt auf krankhafte Veränderungen untersucht.

Spezielle Instrumente wie Zangen oder Schlingen können über einen Arbeitskanal eingebracht werden, so dass die Entnahme von Biopsien und kleinere operative Eingriffe möglich sind.

CO2

Zur Beurteilung der Schleimhaut muss bei einer Darmspiegelung der Darm entfaltet werden. In der Regel wird dafür Raumluft über das Endoskop in den Darm eingeführt. Das führt bei vielen Patienten zu schmerzhaften Blähungen, die nach der Untersuchung noch eine Weile anhalten können. Ein neues Verfahren, das in unserer Praxis eingesetzt wird, erlaubt den Einsatz von Kohlendioxid (CO2) anstatt Raumluft bei der Aufdehnung des Darms. Da CO2 150 mal schneller als Raumluft resorbiert wird, werden Schmerzen und Blähungen nach der Untersuchung weitgehend vermieden.

Sedierung / Kurznarkose

Um die Untersuchung für den Patienten Angst- und schmerzfrei zu gestalten injizieren wir über einen Venenzugang ein kurzwirksames Narkosemittel (Propofol) und zusätzlich bei der Darmspiegelung eine kleine Dosis des Beruhigungsmittels (Midazolam), welche nur für der Dauer der Untersuchung wirken. Diese Form der Kurznarkose ist sicher. Gelegentlich kann es zu einem Abfall von Blutdruck und Beeinträchtigung der Atemfunktion kommen.

Während der Untersuchung werden deshalb Herzfrequenz, Blutdruck und der Sauerstoffgehalt im Blut überwacht, damit bei einer Beeinträchtigung der Parameter eine entsprechende Behandlung eingeleitet und die Dosis des Narkosemittels angepasst werden kann.

Bitte beachten Sie, dass eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr bis zu 24 Stunden im Anschluss an die Untersuchung nicht erlaubt ist. Auch die Unterzeichnung von Verträgen oder das Treffen wichtiger Entscheidungen sollte in diesem Zeitraum unterlassen werden.